Ein paar Impressionen zum Surf in Peniches sogenannter North Shore.
Some impressions from surfing peniches so called north shore.
Von Fotografie bis Sonstwohin – From photagraphy to somwhere else
Nach all dem Surfkram in Peniche wurde es mal wieder Zeit zum Wandern. Von Peniche aus fuhren wir östlcih in den Parque Natural das Serras de Aire e Candeeiros. Für einen Naturpark ist alles ganz schön besiedelt, aber wir haben dann in der Nähe von Mira 2 schöne Wanderungen und Übernachtungsplätze gefunden.
Mit viel Wind verliesen wir die Algarve, um mit noch mehr Wind und Regen in Ericeira anzukommen. Den Sturm saßen wir auf einem Campingplatz in Ericeira aus. Surfen mit so viel Wind ist natürlich so eine Sache. Als sich das Wetter wieder besserte fuhren wir nach Peniche. Mit besserem Wetter, alten und neuen Freunden und Bekannten, erstaunlicherweiße immer noch häufigen Tagines meist guten Wellen ließen wir es uns in und rund um Peniche gutgehen.
Hier auf den Bildern ist eine windige Surfsession in Supertubos, Peniche zu sehen.
Nach Andalusien fuhren wir durch die südl. Algarve in Richtung Sagres. Nahe Sagres gabelten wir einen in Marokko lieb gewonnenen Freund auf. An der Westküste gab es neben viel Wind auch ab und zu Wellen, Playa Amado nahe Carrapateira zählt nach wie vor zu meinen Favoriten an der Westküste der Algarve. Auch zum Spazieren und Wandern lädt die Ecke ein.
Nach unserem 3 monatigen Marokko Road Trip fuhren wir von Tanger Med per Fähre wieder zurück in das heimatliche Europa, Algeciras bzw. Tarifa. Um uns wieder einzugewöhnen blieben wir erst ein paar Tage an der Küste. Bei frühlingshaften Temperaturen fuhren wir in die andalusischen Bergen bei Grazalema. Unsere erste Wanderung war die Pinsapar, ein Wanderweg durch die typischen, ursprunglichen Wälder Andalusiens.
Nach der Anti Atlas Überquerung sind wir aufgrund von auslaufendem Aufenthaltsrecht in Marokko wieder Richtung Norden Unterwegs. In Essaouira haben wir bereits liebgewordene Bekannte getroffen und haben bei dem anhaltendem Wind / Sturm ausgespannt, die letzen Besorgungen gemacht und die letzten Tage in Marokko genossen. Für ein paar Tage fuhren wir nach Le Calme, ein ruhiger Campingplatz zwischen Arganbäumen.
Langsam aber sicher sind wir am Ende unseres Aufenthalts (nur 3 Monate ohne Visum erlaubt) in Marokko angelangt. Nach mehr oder weniger kurzem Überlegen wollten wir dann auch nicht mehr Verlängern, da wir wegen der KFZ Versicherung auf jeden Fall zurück an eine Grenze müßten. Von Tafraoute aus ging es dann durch das Tal der Ammeln über den Anti Atlas zurück Richtung Agadir. Die Straße stellte sich wegen Baustelle eher als Piste heraus, die Überfahrt was aber trotzdem wunderschön. Noch ein paar Ecken in die nicht jeden Tag ein Touri seine Nase steckt.
Mit neuen Bekannten unternahmen wir einen Ausflug nach Ait Mansour. Unsere Aufgabe war es einen Taxifahrer zu finden, welcher uns von Tafraoute abholte, über den Bergpass nach Ait Mansour bringt und uns auch wieder von dort abholt, zu einem für Marokko üblichen „günstigen Preis“. Wir haben wie immer eher schlecht verhandelt, da die Taxifager nicht wirklich wollten. Ait Mansour ist eine Siedlung in einer Schlucht gelegen, durch die sich Wasser schlängelt und in der eine herrliche Oase gediehen ist. Nach einem Spaziergang bekamen wir unser schon liebgewordenes Berberomlette sogar im Garten serviert.
Da Surf mäßig in der Gegend von Agadir mal gar nichts los war sind wir nach 2 Tagen gleich in den Anti Atlas, nach Tafraoute durchgestartet. Tafraoute ist für dir typisch marokkanischen Schuhe bekannt und liegt einfach wunderschön in den Bergen des Anti Atlas. Um die Stadt liegen jede Menge runde Granitfelsen, Palmen und blühende Mandelbäume. Es gibt viele Wege auf die umliegenden Erhebungen, zu teils verfallenen Siedlungen. In der kleinen Stadt konnte man die üblichen Besorgungen machen und Schuhe zu kaufen bot sich natürlich an.